Kinofilm "Gekaufte Wahrheit" in Passau

 

Liebe Freunde und Kollegen,

jetzt ist es soweit - der hochinteressante Film von Bertram Verhaag läuft am 2. November im Kino in Passau. Diesen Kinofilm sollte jeder Bürger sehen. Er zeigt schonungslos, was hinter den Kulissen abläuft. Sehen Sie, wie unsere Lebensmittel abhängig werden sollen.

Bertram Verhaag wird dabei persönlich anwesend sein und freut sich auf Fragen und Diskussionen zum Film. Für die Vorstellung geplant ist derzeit das kleine Scharfrichter Kino, deshalb werden vermutlich kaum freie Plätze an der Abendkasse verfügbar sein. Um schon jetzt zu reservieren, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail mit Ihrem Namen und der Anzahl der Personen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Fax unter 08541-2664. Bei vielen Voranmeldungen wird der Film im großen Cineplex-Kino gezeigt und kann so ein noch viel breiteres Publikum auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen. Hinterlassen Sie Ihre Telefonnummer und wir informieren Sie frühzeitig.

Gönnen Sie sich einen Kinoabend der besonderen Klasse. Nehmen Sie auch Ihren Partner / Ihre Partnerin, Kinder und Eltern mit und geben Sie diese Information an alle Freunde weiter.

Bitte leiten Sie diese Nachricht auch über Ihren Mailverteiler weiter.

Viele Grüße

Josef Feilmeier
www.feilmeier.info/OhneGentechnik

Anhang:

Plakat
Anmeldeformular mit Zusammenfassung des Films


Aktualisierung vom 03.11.2011

Die Kino-Premiere im Scharfrichter-Kino mit Bertram Verhaag war ein voller Erfolg und bis auf den letzten Platz ausverkauft. Impressionen des Abends hat die Zeitung Wochenblatt in Ihrer Fotostrecke eingefangen und auch der Passauer Sender "Unser Radio" war vor Ort. Wer den sehr sehenswerten Film versäumt hat, hat noch heute, den 04.11. um 19 Uhr und  nächsten Mittwoch, den 09.11. um 21 Uhr die Möglichkeit. Mehr dazu auf der Internetseite des Passauer Kinos. Die DVD erscheint voraussichtlich Anfang nächsten Jahres.

"Noch ist es nicht zu spät, um umzukehren"

Eggstätt - Im Pfarrheim Eggstätt begrüßte Franz Friedrich als Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Feilmeier, der im Rahmen der Aktion "Schöpfung" zum Thema Gentechnik sprach.

Feilmeier erklärte Begriffe, Zusammenhänge und den heutigen Stand der Gentechnik, wobei er sich in seinen Ausführungen auf die Gentechnik im Agrarbereich konzentrierte. An Beispielen verdeutlichte er die "Macht der Industrie" und die vielfachen Probleme für Konsumenten und Bauern. Wirtschaftliche Abhängigkeit durch Patente und Lizenzsaatgut sowie Gesundheitsprobleme seien in vielen Ländern zu beklagen. "Daraus müssen wir lernen und verhindern, dass bei uns das gleiche passiert", so Feilmeier. "Wir müssen gentechnikfreie Lebensmittel fordern, uns auf regionale Produkte konzentrieren und eventuell einen Mehrpreis akzeptieren." In der Diskussion wurde deutlich, dass der Vortrag viele der Besucher wachgerüttelt habe. "Es ist unsere Pflicht, die Schöpfung zu bewahren. re

Quelle: ovb-online

Food Crash - wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr

Liebe Freunde und Kollegen,

heute möchte ich Sie / Euch über ein neues Buch informieren, das die Hintergründe der Ernährung darstellt. Es trägt den Titel:  "Food Crash - wir werden uns ökologisch ernähren oder gar nicht mehr" in den Handel.

Unter diesem etwas plakativen Titel geht es um die Frage, mit welcher Form von Landwirtschaft es möglich sein wird, das Recht aller Menschen auf Ernährung zu sichern. Es setzt sich mit der scheinbar naheliegenden These auseinander, dass einer wachsenden Weltbevölkerung mit steigenden Ansprüchen verschiedenster Art nur eine intensive, industriell organisierte und alle chemischen und biotechnischen Hilfsmittel nutzende Landwirtschaft begegnen kann.  Genau diese industriegesteuerte Landwirtschaft ist nämlich restlos gescheitert, wie der Weltagrarbericht klar erkennt.

Es geht um die tatsächlichen Ursachen dafür, dass über eine Milliarde Menschen heute unterernährt sind und Hunger erleiden müssen. Um die Zukunftsfähigkeit der konventionellen Landwirtschaft und um moderne Konzepte Ökologischer Intensivierung. Und schließlich geht es um die politischen und gesellschaftlichen Hebel, die eingesetzt werden müssen, um eine Transformation hin zu einem nachhaltig tragfähigen System der Globalen Ernährungssicherung zuwege zu bringen.

Das Buch ist keine wissenschaftliche Abhandlung. Sondern ein engagierter, gut lesbarer Beitrag zu einer Diskussion, die über die Maßen aktuell ist und uns alle angeht.

Das Buch ist im zur Droemer-Knaur Gruppe gehörenden Pattloch-Verlag erschienen, umfaßt 320 Seiten und kostet 19,99 €.

Hier ein Link für die Bestellung. Das sehr interessante Buch gibt es aber auch in jedem Buchladen und vielen Versandhäusern.


Und dazu noch ein Filmbeitrag zur gegenwärtigen weltweiten Finanzkrise. Als gelernter Bänker interessiert mich das ganze Geschehen besonders. Eigentlich geht es uns alle an.

Die ganze Sache ist zwar eigentlich zum Weinen, aber der Filmbeitrag ist zum Lachen. Und nachdem die ganze Thematik Gentechnik so ernst ist, tut es uns alle gut, wieder einmal zu lachen.  Ein Komiker erklärt die Ursachen der Finanzmisere sehr gut.

Jedenfalls haben wir früher in der Bankschule die Sache reell gelernt, Aber scheinbar kann man außerhalb der Realität mehr verdienen. Die Frage ist nur, was beständiger ist. Deshalb bleiben wir bei der Realität und kämpfen weiter für unsere freie Zukunft.

http://www.youtube.com/watch?v=h_hnY3KHpa0&list=PLE8CE783EC21011B7&index=1

Kanzelrede zum Erntedankgottesdienst

Liebe Freunde,

am 9. Oktober hielt ich in der großen evangelischen Kirche in Wiehl bei Gummersbach/ Köln zum Erntedankgottesdienst die „Predigt“. Nachdem ich so oft gefragt werde, ob ich meine Kanzelrede bekanntgebe, stelle ich Sie nun hier zur Verfügung. Sie ist nichts Besonderes, aber vielleicht ist sie für einige eine kleine Zusammenfassung.

Viele Grüße

Josef Feilmeier

P.S. Keine Angst – ich bleibe wie ich bin.

Kanzelrede zum Erntedankgottesdienst am 9. Oktober in Wiehl bei Gummersbach/ Köln

Liebe Mitchristen,

herzlichen Dank für die Einladung. Ich bin sehr gern nach Wiehl gekommen.

Ja, ich lege Wert darauf, „liebe Mitchristen“ zu sagen. Ich bin einer von Euch. Wir Christen haben die Pflicht, unsere wunderbare Schöpfung und die Freiheit aller Lebewesen zu sichern. Beruflich bedingt sehe ich es als meine Pflicht, die Gentechnik im Saatgut und in Futtermitteln, und folglich auch in Lebensmitteln, zu verhindern

 

Weiterlesen: Kanzelrede zum Erntedankgottesdienst

Gentechnikfreies Sojaöl

Liebe Freunde und Kollegen,

immer wieder wurde ich in den letzten Jahren landesweit bei den Vorträgen gefragt, wo man gentechnikfreies Sojaöl beziehen kann. Soweit möglich konnte man dieses zwar durch Rapsöl ersetzen. Im Geflügelbereich kann man ebenfalls Rapsöl einsetzen, wenn es aus der Kaltpressung kommt, also nicht mit n-hexan behandelt und erhitzt wurde. Sojaöl wäre ohne Abstriche überall verwendbar.

Jetzt eröffnet sich eine Möglichkeit, gentechnikfreies Sojaöl am Markt zu erhalten. Hierbei handelt es sich nicht nur um normales Sojaöl, sondern sogar mit besonderen Hintergründen und Qualitäten. Die Sojabohnen werden in der Region oder unmittelbaren Nachbarländern gentechnikfrei erzeugt, also regional und keine Überseeimporte. Das Sojaöl wird nicht extrahiert, sondern aus Kaltpressung gewonnen, also völlig naturbelassen.

Inwieweit die einzelnen Regionen beliefert werden können, hängt von der Nachfrage, Bereitschaft der Agrarhändler und den verfügbaren Mengen ab. Ich soll im Auftrag des Herstellers erkunden, ob überhaupt Bedarf an naturbelassenen gentechnikfreien Sojaöl aus der Region besteht. Wenn nicht, werden die Bohnen im Massenkreislauf verarbeitet. Besonders interessant wäre dieses Natur-Sojaöl im Geflügelfutter.

Ich bitte um Rückantworten, wenn hierfür grundsätzliches Interesse besteht oder um Adressen von Erzeugerbetrieben und Mischdiensten, die solches Sojaöl verwenden könnten. Nebenbei könnte ich mir vorstellen, dass später auch Sojaexpeller, also kaltgepresster naturbelassener Sojaschrot aus der Region angeboten wird. Vorerst fragt der Interessent nur wegen Sojaöl.

Ein Versuch ist es allemal, diese Initiative zu unterstützen. Das könnte ein Pilotprojekt für alle Regionen werden, Eiweißfuttermittel aus der jeweiligen Region zu verwenden. Neben anderen heimischen Eiweißpflanzen ist Soja eine sehr gute Alternative in Fruchtfolge und Bodengesundheit. Durch die Knöllchenbakterien produziert Soja seinen nötigen Stickstoffdünger selbst. Ebenso ist bei Soja wenig Pflanzenschutz nötig oder sogar Hacktechnik möglich. Fruchtfolgen mit Soja würden in den totalen Maisanbaugebieten die Schädlinge, wie Wurzelbohrer oder Maiszünsler vernichten und sogar Bodenfruchtbarkeit und Betriebsertrag steigern. Also die Hauptforderung zu Genmais verschwinden lassen. Das berechtigt negative Image hat Soja nur wegen dem Import aus Monoanbau in Übersee. Ansonsten wäre Soja eine sehr naturnahe Pflanze mit höchster Leistung und einfachem Anbau. Und bei aller ideologischer Forderung nach Verzicht auf Soja ist dies bei Geflügel, Schweinen und Rindermast bei den heutigen Zuchtlinien nicht mehr möglich.

Dies ist nur eine Markterkundung und kein Verkauf. Also keine Angst, Rückmeldungen sind keine Einkäufe. Es geht um die Unterstützung einer Zukunftsversion.

Meldungen bitte per Fax an: 08541 – 2664  / Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!